MUSIK IN ST. JOHANNIS
Samstag, 17. Juli, 22 Uhr
KLASSIK FÜR NACHTSCHWÄRMER
Carola Johnson, Gitarre (10-saitige Gitarre)
Johann Sebastian Bach: Cellosuite Nr. 1 Joaquin Turina. Sonate Op.
60u.a.
Sehr gut passt das Gastspiel der schwedischen Konzertgitarristin
Carola Johnson ins Bach-Jahr der Göttinger Stadtkantorei. Mit
ihrer 10-saitigen Gitarre entführt sie die Nachtschwärmer
aber auch in das Reich Dowlands, Tarregas, Turinas u.a.
Samstag, 14. August, 18 Uhr
KONZERT MIT JÜDISCHER SYNAGOGALMUSIK
im Rahmen der Niedersächsischen Tage der Jüdischen Musik
2010 Europäischer Synagogalchor
Orgel: Alexander Ivanov Leitung: Andor Izsák
Seit vier Jahrzehnten steht der Name Izsák für intensive
Beschäftigung mit jüdischer Synagogalmusik. So kam es
1982 zur Gründung des Europäischen Zentrums für Jüdische
Musik, das heute an der Hochschule für Musik und Theater in
Hannover angesiedelt ist und von Izsák geleitet wird. Beim
Gastspiel in der St. Johanniskirche, das unter dem Motto 200
Jahre Syngagogenorgel steht, erklingt
romantische Musik mit stiltypischer Orgelbegleitung.
Samstag, 21. August, 22 Uhr
KLASSIK FÜR NACHTSCHWÄRMER
Oliver Kipp (Violine), Katharina Troe (Violoncello), Barbara Schäfer
und Michael Schäfer (Klavier)
Robert Schumann: Symphonie Nr. 4 in d-Moll, Op. 120 Felix Mendelssohn
Bartholdy: Symphonie Nr. 5 (Reformation), Op.107 beide Symphonien
bearbeitet von Friedrich Hermann
Ursprünglich für das Mendelssohn-Jahr geplant, aus terminlichen
Gründen nun in unser Bach-Jahr gerutscht: ein Abend mit reizvollen
Bearbeitungen romantischer Sinfonien.
Während man heute einfach den CD-Spieler einschalten kann,
musste man früher selbst indie Saiten bzw. Tasten greifen,
um symphonische Musik ohne komplettes Orchester erleben zu können.
Wie authentisch die zeitgenössischen Bearbeitungen von Friedrich
Hermann
klingen, kann man in diesem Nachtschwärmer- Konzert erleben.
Samstag, 04.September, 18 Uhr
MOTETTE
Bernd Eberhardt, Orgel
Johann Sebastian Bach: Präludium und Fuge in a-Moll
Charles Marie Widor: Symphonie Nr. 4 in f-Moll, Op. 13
Mit ihrer Kleingliedrigkeit passt Widors "Vierte" sehr
gut in die MOTETTE, lässt sie mit ihren insgesamt sechs Sätzen
doch auch Raum für den Ablauf dieser für St. Johannis
typischen Abendmusik. Der "unterhaltsame" Franzose schöpft
auch hier klanglich aus dem Vollen und klingt auf unserer Ott-Janke-Orgel
wunderbar.
Der mögliche Grund: Neben seiner großen Liebe zur Alten
Musik hegt unser Orgelbaumeister Rudolf Janke eine geheime Leidenschaft
für Charles Marie Widor, was man seinen Instrumenten trotz
ihrer barocker Ausrichtung ein wenig anhört.
Eröffnet wird der Abend natürlich mit "ihm"
- unserem Bach.
Sonntag, 12. September, 14 Uhr
9. GÖTTINGER ORGELRADTOUR
Grone - Groß Ellershausen -Settmarshausen an den historischen
Instrumenten musizieren Bernd Eberhardt, Elke Hahn und Stefan Kordes
14.00 Uhr Abfahrt vor der St. Johanniskirche in der Göttinger
Innenstadt.
Nähere Informationen unter www.stadtkantorei.de oder kirchenkreis-goettingen.de
Samstag, 02. Oktober, 18 Uhr
MOTETTE
Augustiner Vokalkreis Erfurt Leitung: Dietrich Ehrenwert
Johann Sebastian Bach: Motette "Jesu meine Freude" Kurt
Hessenberg: Mache mich zum Werkzeug deines Friedens u.a.
Der preisgekrönte Kammerchor Augustiner Vokalkreis
kommt zu Besuch in die St. Johanniskirche
und singt unter anderem Bachs berühmte fünfstimmige Motette
Jesu meine Freude und Kurt Hessenbergs Motette O
Herr, mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens aus dem
Jahr 1946, die von der Auseinandersetzung mit der Musik Bachs geprägt
ist.
Die Leitung hat der Landeskirchenmusikdirektor
der Kirchenprovinz Sachsen Dietrich Ehrenwert.
Mittwoch, 30. September, 20 Uhr,
Alte Fechthalle Göttingen
Donnerstag, 01. Oktober, 20 Uhr,
Alte Fechthalle Göttingen
KONZERT UND TANZ
Carl Orff: Carmina Burana Göttinger Kammerchor
Studierende der Hochschule für Musik und Theater Hannover
Musikalische Leitung: Bernd Eberhardt
Tanzensemble "art la dance" Choreographie und Leitung:
JudithKara
(im Rahmen der 4. Göttinger Tanz-Kultur-Woche)
Welches Chorwerk steht mehr für rhythmisches Feuer und klangliche
Finesse als Carl Orffs berühmte Vertonung der Carmina Burana?
Obwohl im Kloster Beuron aufgefunden, handeln diese weltlichen Texte
vom Auf und Ab des von der Glücksgöttin Fortuna beeinflussten
Lebens. Welcher Ort käme dafür besser in Frage als die
Alte Fechthalle in Göttingen, in der der Göttinger Kammerchor
als Gast von Judith Kara und ihrem formidablen Tanzensemble "art
la dance" gemeinsam mit Vokalsolisten und Studierenden der
Musik-hochschule Hannover auftreten wird.
Der Platz für Zuschauer ist begrenzt - rechtzeitiges Sichern
von Eintrittskarten wird empfohlen.
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