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Projekt: Maria Magdalena

Die Bedeutung der Maria aus Magdala schwankt in den neutestamentlichen und außerbiblischen Schriften. War sie eine von bösen Geistern durch Jesus geheilte Kranke, eine "große Sünderin", eine Hure? War sie eine Vertraute Jesu, seine Freundin? War sie die große christliche Theologin, die als erste in ihrem Glauben die Auferstehung Jesu Christi begriffen und anderen vermittelt hat, die dann sehr bald durch die damaligen patriarchalen Strukturen zurückgedrängt und erst in der feministische Theologie des letzten Jahrhunderts wieder "entdeckt" worden ist? Oder musste sie, schwanger durch Jesus, bald nach Ostern nach Alexandria fliehen und von dort nach Südfrankreich, wo sie eine neue Glaubensgemeinschaft gründete?

Viele Legenden ranken sich um diese zweifellos wichtige Frau aus der Jüngerschar Jesu.

Das "Ensemble Theatrum" (www.schloss-hohenerxleben.de) hat am 15. Juni 2008 in der
St. Johanniskirche das von Friederike v. Krosigk konzipierte Stück:
"Maria Magdalena - ein Gleichnis in 14 Bildern" aufgeführt.

Zur Vorbereitung diente am 5. Juni der Informationsabend in der St. Johanniskirche:
"Maria Magdalena - die Unbekannte"

Zwei Vorträge führten in die Diskussion ein:

1. Maria Magdalena - Apostolin der Apostel Download
Das Bild von Maria aus Magdala in den biblisch - kanonische Schriften
von Pfarrer i.R. Dr. Günter Ebbrecht, Einbeck

2. Die außerbiblischen Quellen zu Maria Magdalena Download
Vortrag von Juliane Meyer, Göttingen

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Eine Information der Johannisgemeinde aktualisiert 01.07.2008 webmaster